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2007

Sonderausstellung im Reinfelder Heimatmuseum, LN-online/lokales vom 04.12.2007


Reinfeld - Mit viel Liebe zum Detail haben Maren Zunk und Rainer Hesse im Reinfelder Heimatmuseum eine Sonderausstellung organisiert:

" C h r i s t b a u m s c h m u c k   u n d   W e i h n a c h t l i c h e s "

präsentiert noch bis zum 13. Januar historischen Tannenbaumschmuck, Lesestoff und eine besondere Weihnachtsbäckerei.


Drei große Kartons mit historischem Tannenbaumschmuck standen im Keller der Lübecker Familie Gerlitz. Beiläufig erzählten sie ihrem Freund Rainer Hesse aus Barnitz, dass sie diese Sachen jetzt auf einem Flohmarkt verkaufen wollten. Da wurde der ehrenamtliche Mitarbeiter des Reinfelder Heimatmuseum hellhörig. Zusammen mit Maren Zunk, der Witwe des im Mai 2006 verstorbenen Museumsleiters Bodo Zunk, die sich ebenfalls in die Museumsarbeit eingebracht hat, entwickelte er kurzfristig die Idee für diese erste gemeinsame Sonderausstellung. Nur knapp vier Wochen benötigten beide, um weitere Leihgaben zusammenzustellen. Dritter im Bunde der Museumsbetreuer ist der Reinfelder Bernd Prange, der sich um den Literaturbereich kümmert.

Ein "musikalischer Tannenbaumfuß" mit Spiel- und Glockenwerk, der den Baum im Kreis herumführt, und ein gläserner Fliegenpilz mit Weihnachtsmann gehören zu den seltenen und besonders sehenswerten Stücken. Kugeln, Karten, Kerzenhalter, Adventskränze und -Kalender sowie anderer Baumschmuck runden die Ausstellung ab. Eine ganze Vitrine ist dem Winterhilfswerk des Deutschen Volkes gewidmet, kurz WHW genannt. Das WHW wurde 1933 zur Entlastung der staatlichen Arbeitslosenfürsorge im Dritten Reich gegründet. Bodo Zunk hat in seiner Privatsammlung viele hundert kleine Abzeichen und Figuren gesammelt, die es für die Spender zur Belohnung und als Zeichen gab, dass sie schon ihren Beitrag geleistet hatten.

Ausgestellt sind auch einige Weihnachts- und Neujahrsgrußkarten, die erst gegen 1870 in England erfunden wurden. Die älteste Karte im Museum stammt aus dem Jahre 1898. Zu sehen ist auch eine Zeichnung aus dem Hause von Matthias Claudius, dem in Reinfeld geborenen Heimatdichter. Sie zeigt die Familie am "Weinachtsabend auf dem Wandsbeker Schloss im Jahre 1796 unter dem ersten Tannenbaum in Schleswig-Holstein". Wandsbek gehörte damals zu Schleswig-Holstein und war Stormarns Kreisstadt. Abgerundet wird die Ausstellung durch liebevoll illustrierte historische Weihnachtsbücher und die "Puppenstube Weihnachtsbäckerei". Letztere ist eine Leihgabe des Sammlervereins Bad Segeberg (Wickelstraße 7, Tel. 04551/82 559). Vorstandsmitglied Katrin Lienau hat eigens für die Ausstellung Mini-Plätzchen und Mini-Kuchen gebacken.

Die Reinfelder Sonderausstellung ist bis einschließlich 13. Januar immer sonntags von 10 bis 12 Uhr zu besichtigen. Gruppenbesuche oder individuelle Termine können mit Maren Zunk unter Telefon 04533/49 91 vereinbart werden.

Von Bernd Nursey, LN

18. September 2007 Lübecker Nachrichten

Das Reinfelder Kloster in Bronze

Zum Rathaus-Jubiläum wurde das Modell jetzt in der Heimstättenstraße aufgestellt.von Bern Nursey 

Einen lang gehegten Traum seines Vaters Bodo konnte Stefan Zunk (47) jetzt umsetzen: In der Reinfelder Heimstättenstraße steht seit dem vergangenen Wochenende auf einem Findling in der Heimstättenstraße ein Bronze-Modell des früheren Reinfelder Klosters. „So könnte das Heim der Zisterzienser-Mönche, welches 1582 abgerissen wurde, ausgesehen haben“, erläutert der Künstler und Architekt seinen Entwurf, in Anlehnung an die traditionelle Bauweise der Zisterzienser-Klöster. Genaue Unterlagen des Klosters gibt es nicht, fest steht lediglich, dass es südlich von Schul- und Herrenteich gestanden hat. Dort fand der im Mai 2006 verstorbene Heimatforscher und Museumsleiter Bodo Zunk immer wieder Hinweise auf die Klosterzeit. Grundlage des Bronze-Gusses aus der Werkstatt von Michael Wittkamp im lauenburgischen Elmenhorst ist ein Styrodur-Modell von Stefan Zunk. Styrodur ist für solche Modelle geeigneter, weil es leichter zu verarbeiten ist als Styropor. Die Kosten von 3000 € hat der Reinfelder Bürgerverein übernommen

 

25.07.2007 Lübecker Nachrichten

Reinfeld - Ein Bronze-Modell des früheren Klosters gibt ab dem 15. September Einblick in die Reinfelder Geschichte. Geschaffen wurde es von Stefan Zunk.

Noch liegt der Findling versteckt am Wendehammer Fünfkaten, umwuchert von Brombeeren. Doch schon in wenigen Wochen erhält er einen Ehrenplatz an der Heimstättenstraße, ausgestattet mit einem Bronze-Modell des früheren Reinfelder Klosters.

Eingebettet ist die Enthüllung der Plastik in die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Reinfelder Rathauses vom 9. bis 16. September. Mit dieser Kloster-Plastik geht posthum ein lang gehegter Wunsch des im Mai vergangenen Jahres verstorbenen Leiters des Reinfelder Heimatmuseums, Bodo Zunk, in Erfüllung. Ihm lag Reinfelds Vergangenheit immer sehr am Herzen, obwohl er selbst gebürtiger Lübecker war.

Seinem Sohn Stefan Zunk (47) bleibt es vorbehalten, den Traum seines Vaters Wirklichkeit werden zu lassen. Und die Arbeiten sind weit vorangeschritten. Die Finanzierung übernehmen die Freunde und Förderer des Heimatmuseums sowie der Bürgerverein Reinfeld. Das Modell aus Styrodur - dieses Material ist etwas feiner als Styropor und daher leichter zu verarbeiten - ist fertig und steht gegenwärtig in der Bildgießerei von Michael Wittkamp im lauenburgischen Elmenhorst. "Voraussichtlich Anfang September ist der Guss fertig, zu diesem Zeitpunkt soll dann auch der Stein umgesetzt werden", so Stefan Zunk. Der Standort Heimstättenstraße sei nicht willkürlich gewählt, denn man könne davon ausgehen, dass ungefähr die Hälfte der heutigen Straße innerhalb der Klostermauer gelegen habe. Das Kloster selbst dürfte sich zwischen dem Schulteich und dem Herrenteich befunden haben. Es wurde nach der Säkularisierung 1582 abgerissen.

"Das Modell ist entstanden auf der Grundlage der Forschungen meines Vaters, so könnte das Kloster ausgesehen haben", erläutert Stefan Zunk, der Architektur studiert hat, heute als Künstler arbeitet und mit seiner Familie in Manhagen (Kreis Ostholstein) lebt. Er selbst hat sich auch eingehend mit dem Leben der Zisterzienser-Mönche beschäftigt, die Reinfeld im Jahre 1186 gegründet haben.

Aus seiner Hand stammen die Matthias-Claudius-Büste an der Reinfelder Grundschule sowie die Plaketten für die offiziellen Verschwisterungen der Stadt mit St. Pryvé in Frankreich und Kaliska in Polen. Beide hängen im Rathaus.

Die offizielle Einweihung der Bronze-Plastik findet am Sonntag, 15. September, in Anwesenheit des Künstlers statt. Treffpunkt ist um 15 Uhr in der Heimstättenstraße in Höhe der Grünanlage. Ein Spaziergang ins Rathaus schließt sich an. Wer Lust hat, kann die Lesung "Platt in't Rathuus" mit dem Reinfelder Bernd Prange besuchen, präsentiert vom Kulturverein Reinfeld. Beginn ist um 16.30 Uhr. Der Eintritt kostet vier Euro. Der Erlös geht an die Reinfelder Tafel.



Von Bernd Nursey, LN

Oldesloer Markt Nr. 27 vom 07. Juli 2007

Vogelschießen Reinfeld

Dirk Ehlers und Regina Schultz schossen den Vogel ab (fh) 

Vogelschießen – das macht nicht nur Kindern sondern auch Erwachsenen Spaß. In der Karpfenstadt hat das Schießen mit der Armbrust auf den hölzernen Vogel seit 1906 Tradition. Heute findet das Erwachsenen-Vogelschießen im Wechsel mit dem Kinderstadtfest alle zwei Jahre statt. 

Der neu gestaltete Schulhof der Matthias-Claudius-Schule bot eine schöne Kulisse für das bunte Treiben mit Musik der Old Reinfelder Jungs und des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld, mit Grillwurst, Schminken für die Kinder und dem selbst gebackenen Kuchen der DRK-Frauen. Ein Volksfest im kleinen Rahmen. 

Zum Schießen auf den Vogel meldeten sich zahlreiche gestandene Männer. Auch der König von 2005, Jürgen Vogt, verteidigte tapfer seinen Rang. Wie viele sich letztendlich angemeldet haben, konnten die Organisatoren nicht genau sagen. Denn jeder kann sich für drei Euro sechs Schuss kaufen und im Laufe von vier Stunden immer wieder neu antreten. Der Vogel wird übrigens schon seit Jahren kostenlos von Malermeister Kummerfeld liebevoll bemalt. 

Am Ende hing der bunt bemalte Vogel nur noch an einem Holzspan, bis der neue König Dirk Ehlers ihn mit zielsicherem Auge vom Sockel schoss. Mehrmals hat der Reinfelder schon am Vogelschießen teilgenommen. Zum ersten Mal errang er jetzt die Königswürde. Anders bei den Frauen: beim Ringewerfen hatte Regina Schultz die Nase weit vorn – und das bereits zum achten Mal – Mit 330 Ringen lag sie klar vor der Konkurrenz. Ihre Vorgängerin Gunda Kahl nahm es gelassen. Sie wird es in zwei Jahren wieder probieren. Der Verein der Freunde des Vogelschießens, der die alte Tradition fördert, freute sich über den regenfreien Nachmittag und die rege Teilnahme der Karpfenstädter.

 

03. Juli 2007 Lübecker Nachrichten

Der hölzerne Vogel wollte nicht fallen -

Reinfelder Erwachsenen-Vogelschießen gut besucht – Regina Schultz und Dirk Ehlers neues Königspaar von Wolfgang Lassmann 

Als besonders hartnäckig erwies sich der hölzerne Vogel beim jüngsten Erwachsenenvogelschießen. Erst um 18.27 Uhr stand mit Dirk Ehlers der neue König fest. Ihm zur Seite steht Königin Regina Schultz.

Die beiden Majestäten nahmen aus den Händen von Diethard  Bubolz die Königsketten als äußeres Zeichen ihrer neuen Würde entgegen. Bubolz ist Vorsitzender des Vereins Freunde des Kindervogelschießens, der das Reinfelder KinderStadtFest mit dem Erlös aus dem Erwachsenenvogelschießen unterstützt. Nächster Termin ist voraussichtlich der 5. Juli 2008. 

Das Schießen verlief in diesem Jahr äußerst spannend. Regina Schultz hatte auch als Schützin mit der Armbrust eine Hälfte des Holzvogels so gut getroffen, dass diese herunterfiel. Die verbliebene Hälfte hing schrägt an der Halterung. Für jeden Zuschauer war klar: Gleich fällt der Rest. Doch es dauerte noch eine ganze Zeit und viele Volltreffer mehrerer Schützen waren erforderlich, bis der Vogel endlich fiel und Dirk Ehlers die Hände zum Sieg hochreißen konnte. Er wurde zum ersten Mal König. 

Königin Regina Schultz hingegen konnte am Sonntag bereits ihre achte Königswürde verbuchen. Sie schaffte beim Vogelpicken 330 Ringe. 

Vorsitzender Bubolz zeigte sich zufrieden. „Das war ein schönes Familienfest, bei dem auch das Wetter mitspielte“, zog er sein Resümee. Viele Familien hatten den Weg zum Schulhof der Matthias-Claudius-Schule gefunden. Der Spielmannszug der „Old Reinfelder Jungs“ und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld sorgten für den musikalischen Rahmen, das DRK servierte Kaffee und Kuchen.

 

27.06.2007 Lübecker Nachrichten

Großes Familienfest in Reinfeld

Sonntag schießen die Erwachsenen wie vor 90 Jahren auf den hölzernen Vogel von Bernd Nursey (LN):

Auf ein großes Familienfest können sich die Reinfelder freuen, wenn die Freunde des Vogelschießens für den kommenden Sonntag, 1. Juli, zum traditionellen Vogelschießen für Erwachsene einladen. Ab 14 Uhr herrscht auf dem Schulhof der Matthias-Claudius-Schule ein buntes Treiben.  

Der 23. Juni 1912 gilt als Geburtsstunde dieses Traditionsereignisses. „Das erste Vogelschießen für Erwachsene beabsichtigt am 23. Juni unser alt-ehrwürdiger Gesangsverein Arion in dem Garten der „Gemütlichen Ecke“ (Inhaber Herr Severin) zu veranstalten. Schützenvereine haben wir hier ja nicht, um so eher wird die erste Veranstaltung dieser Art in Reinfeld das allgemeine Interesse sowohl der Mitglieder als auch eines größeren Publikums erwecken und sichere Gewähr für eine große Beteiligung bieten“, hieß es damals in der Zeitung.  

„Die Freunde des Vogelschießens“ im Reinfelder Bürgerverein kümmern sich seit 1988 um das Fest, welches jetzt im zweijährigen Rhythmus angeboten wird. Das Kindervogelschießen der Schulen wurde 1999 eingestellt, stattdessen gibt es seit 2000 alternativ das KinderStadtFest, im kommenden Jahr in der fünften Auflage. 

Die „Old Reinfelder Jungs“ und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld sorgen am Sonntag für den musikalischen Rahmen. Das neue Königspaar wird beim Schießen auf den hölzernen Vogel (Männer) sowie beim Ringewerfen (Frauen) ermittelt. Dabei gibt es nicht nur für die Sieger, sondern für alle Teilnehmer einige Preise zu gewinnen. Die Freunde des Vogelschießens laden ferner ein zum Luftgewehrschießen sowie zum beliebten Aal-Knobeln. 

Für die Kinder bieten sich verschiedene Spielmöglichkeiten. Auf sie warten ferner ein Glücksrad und eine Schmink-Ecke. Es gibt Kaffee und Kuchen sowie Speisen und Getränke, selbstverständlich alles zu familienfreundlichen Preisen. 

Der Veranstalter hofft auf eine rege Resonanz und viele Besucher, auch aus den umliegenden Gemeinden. Je mehr Teilnehmer, desto höher der Betrag, mit dem das KinderStadtFest unterstützt werden kann. Diethard Bubolz, Vorsitzender der Freunde des Vogelschießens, würde sich freuen, wieder auf einen Betrag von 1500 Euro zu kommen. Vor zwei Jahren mussten sich die Organisatoren des KinderStadtFestes mit 1000 Euro begnügen, denn das Wetter hatte dem Veranstalter einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.  

 

Reinfelder Bote Nr. 7/Mai 2007

Gemeinsam... für Reinfeld

Jahresversammlung des Bürgervereins Reinfeld:

Gemeinsam... für Reinfeld - mit diesem Motto eröffnete der Vorsitzende des Bürgervereins, Matthias Volquardts, die Jahreshauptversammlung. In seinem Bericht über die Aktivitäten des Vereins im letzten Jahr ist die Jugendarbeit ein besonderer Schwerpunkt. Als letzte Aktion wurde ein Spielgerät in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbeirat der Stadt  Reinfeld gesponsert. Dieses Gerät ist Anfang April auf dem Spielplatz hinter der Badeanstalt vom städtischen Bauhof aufgestellt und eingeweiht worden.

Die Begeisterung der Kinder beim letzten Kinderstadtfest mit der Kinderweltmeisterschaft  war beeindruckend und motiviert die Sparte, das kommende Kinderstadtfest am 5 Juli 2008 bereits wieder vorzubereiten, berichtet Ralf Thurau für die Sparte. Das Fest wird von den Freunden des Vogelschießens durch den Erlös aus dem Erwachsenenvogelschießen unterstützt. Im Jahr 2006 konnten 1.000 Euro geleistet werden. "Das nächste Erwachsenenvogelschießen findet am 1. Juli statt", erläutert Diethard Bubolz als Vorsitzender der Sparte.

Die Freunde und Förderer des Heimatmuseums haben nach dem plötzlichen Tod des Leiters des Heimatmuseums dessen Tätigkeiten aufgeteilt. Jan-Peter Brömme, Rainer Hesse, Bernd Prange und Maren Zunk teilen sich die Aufgaben. Das Museum ist sonntags von 10 bis 12 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (04533/4991) geöffnet. Die "Ostdeutsche Heimatstube" wurde am 16. Januar offiziell der Stadt übergeben und dem Heimatmuseum eingegliedert.

Der Wander- und Naturclub hat sich 2006 zehnmal getroffen, hierbei haben insgesamt 287 Wanderer das gemeinschaftliche Naturerlebnis genossen. Hierzu gehören auch eine Radtour und ein Grillfest, so Hermann Rofallski.

Der "Runde Tisch" feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Nina Kasulke berichtet über die Aktivitäten, der mit seinen Arbeitsgruppen "Vom Teller bis zum Teich", "Junges Reinfeld", "Oase Herrenteich" auch eine Sparte des Bürgervereins ist. Anlässlich des Jubiläums wird es von der Reinfeld-Aktie eine Ausgabe in Silber (ab fünf Euro) geben.

Der Tanzclub im Bürgerverein tanzt immer am zweiten und vierten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr in der Aula der KGS. "Neue Paare sind herzlich willkommen und können erst einmal "reinschuppern", berichtet Ute Rofallski.

Auch im Jahr 2006 haben Helga Dreier, Monika und Peter Raht als Jury des Vorgartenwettbewerbs die Gewinner ermittelt. "Dabei sind wir fünf Mal zur Bewertung unterwegs gewesen",  so Peter Raht. Die Preisträger im Vorgartenwettbewerb Reihenhäuser sind Familie Gergel (1.Platz), Familie Schack (2. Platz) und Familie Butt (3. Platz). Auf den 1. Platz im Balkon- und Schalenwettbewerb kam Familie Wieske, den zweiten Platz errang Familie Ripke und Familie Köster darf sich über den dritten Platz freuen.

"Die Zahl der Mitglieder hat mit 276 den höchsten Stand seit zehn Jahren", freut sich Matthias Volquardts, der ebenso wie sein Stellvertreter Diethard Bubolz, der Kassenwart Rolf Kahl und die Beisitzerin Elisabeth Ingwersen wieder gewählt wurden.

Oldesloer Markt vom 05.05.2007

Gemeinsam für Reinfeld (om/hs)

Bürgerverein Reinfeld

Gemeinsam für Reinfeld mit diesem Motto eröffnete der Vorsitzende des Bürgervereins, Matthias Volquardts, die Jahreshautpversmmlung. In seinem Bericht über die Aktivitäten des Vereins im letzten Jahr ist die Jugendarbeit ein besonderer Schwerpunkt. Der Verein hat nicht nur die Ferienpassaktion und den Jugendaustausch im Rahmen der Städtepartnerschaft und den Modellbau der Segelschiffe für die Segelregatta blaues Band Reinfeld  gefördert, sondern auch noch ein Spielgerät in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Reinfeld gesponsert.

Die Begeisterung der Kinder beim letzten Kinderstadtfest mit der Kinderweltmeisterschaft war beeindruckend und motiviert die Sparte, das kommende Kinderstadtfest am 5. Juli 2008 bereits wieder vorzubereiten. "Die ersten Planungen undTreffen laufen bereits", berichtet Ralf Thurau.

Das nächste Erwachsenenvogelschießen findet am 1. Juli 2007 auf dem Schulhof der Matthias-Claudius-Schule am Markt statt", erläutert Diethard Bubolz.

Die Freunde und Förderer des Heimatmuseum haben nach dem plötzlichen Tod des Leiters des Heimatmuseums dessen Tätigkeit aufgeteilt. Das Museum ist sonntags von 10 bis 12 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (04533/4991) geöffnet.

Der Wander- und Naturclub hat sich 2006 zehnmal getroffen, hierbei haben insgesamt 287 Wanderer das gemeinschaftliche Naturerlebnis genossen. Hierzu gehören auch eine Radtour und ein Grillfest. Im neuen Jahr wird auch erstmalig eine Wanderung in Verbindung mit einer Bustour angeboten.

"Der Runde Tisch feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum mit seinem ehrenamtlichen Engagement von Bürgern für Bürger zur Veränderung und Verschönerung unserer Stadt mit vielen Ideen und Erfolgen", betont Nina Kasulke. Sie berichtet über die Aktivitäten des Runden Tisches, der mit seinen Arbeitsgruppen.

Der Tanzclub im Bürgerverein tanzt sei Mai 2006 in der Aula der Kreisgesamtschule und erfreut sich regen Zulaufs. "Getanzt wird immer am zweiten und vierten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr. "Neue Paar sind herzlich willkommen und können erst einmal reinschuppern", berichtet Ute Rofallski.

Auch im Jahr 2006 haben Helga Dreier, Monika und Peter Raht als Jury des Vorgartenwettbewerbs die Gewinner ermittelt. "Dabei sind wir fünf Mal zur Bewertung unterwegs gewesen", so Peter Raht. Preisträger im Vorgartenwettbewerb Reihenhäuser sind die Familie Gergel auf dem ersten Platz, Familie Schack auf dem zweiten Platz und Familie Butt auf Platz drei. Preisträger im Balkon- und Schalenwettbewerb wurden Familie Wieske, Familie Ripke und Familie Köster.

Lübecker Nachrichten vom 26. April 2007

(von Bernd Nursey)

Bürgerverein will Reinfeld versilbern

"Gemeinsinn gemeinsam für Reinfeld" lautet das Motto beim Bürgerrverin Reinfeld. Auf der Jahresversammlung gab Vorsitzender Matthias Volquardts (39) einen Überblick von den Aktivitäten, mit denen der Verein das Gemeinwohl gefördert hat.

Das herausragende Ereignis des vergangenen Jahres sei das KinderStadtFest gewesen, freute sich der für weitere zwei Jahre wiedergewählte Vorsitzende. Für das vierte Fest - voraussichtlich am 5. Juli 2008 - seien die ersten Vorbereitungen bereits angelaufen, ergänzte Ralf Thurau als Sprecher des Organisationsteams. Die Sponsorenwerbung, die Spendensammlung und der Wunsch, künftig noch deutlich mehr Schulklassen zur Teilnahme an der Fun-Parade zu gewinnen, stünden gegenwärtig im Mittelpunkt, so der Sprecher. "Mit einem Betrag von 1000 Euro haben die "Freunde des Kindervorgelschießens" dieses Ereignis unterstützt", berichtet deren Sprecher Diethard Bubolz, ebenfalls wiedergewählter stellvertretender Vorsitzender. Am 1. Juli findet das diesjährige Erwachsenen-Vorgelschießen auf dem Markt statt.

Seit nunmehr zehn Jahren engagieren sich Bürger ehrenamtlich beim "Runden Tisch". Ziel sei es, Reinfeld kinder- und familienfreundlicher zu machen, erläuterte Sprecherin Nina Kasulke. Erfolgreich sei die Plakataktion "Reinfeld ist unsere Stadt". Genau 240 Menschen und Tiere sind auf dem Poster zu sehen. Das Mottto des Runden Tisches laute auch weiterhin "Mehr Lebensqualität, mehr Spaß , mehr Reinfeld", so Nina Kasulke. Zum Jubiläum gibt es silberne Reinfeld-Aktien ab fünf Euro.

Ebenfalls zehn Jahre besteht die Tanzsparte im Bürgerverein. Getanzt wird an jedem zweiten und vierten Mittwoch eines  Monats, immer ab 19.30 Uhr in der Aula der KGS. "Neue Paare sind selbstverständlich willkommen", so Spatenleiterin Ute Rofallski. Ehemann Hermann kümmert sich um den Wander- und Naturclub, an dessen Aktivitäten sich im vergangenen Jahr 287 Personen beteiligten. Für den 17. Juni lädt der Club erstmals zu einer Bustour nach Brunsbüttel ein, dort kann wahlweise gewandert oder besichtigt werden.

Seit dem 1. September vergangenen Jahres ist das Heimatmuseum wieder geöffnet (sonntags von 10 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon 04533/4991). Für dessen verstorbenen Leiter Bodo Zunk übernahm ein vierköpfiges Team die Organisation: Maren Zunk, Jan-Peter Brömme, Rainer Hesse und Bernd Prange.

Die Zahl der Mitglieder hat mit 276 einen zehnjährigen Höchststand erreicht. Der Jahresbeitrag liegt weiterhin bei 9,20 Euro im Jahr. Einzelheiten beim Vorsitzenden Matthias Volquardts unter Telefon 04533/798034 (privat) oder 04533/3030 (dienstlich)

Lübecker Nachrichten vom 18. April 2007

(von Bernd Nursey)

"Das Klettergerüst ist Spitze"

Das Urteil der jungen "Experten" fiel eindeutig aus: Das Neue Gerät auf dem Spielplatz an der Reinfelder Badeanstalt ist Spitze. Spendiert hat das Klettergerüst der Bürgerverein Reinfeld.

Ob Constantin (3), Justus (6), David (5) oder Angie (9), alle vier Kinder zeigten sich begeistert von den vielfältigen Klettermöglichkeiten an dem stabilen Gerät. Lange hat es auf dem Städtischen Bauhof gelegen, denn ursprünglich sollte es auf den Spielplatz am Ostlandring. Da aber gar nicht feststeht, ob dieser langfristig erhalten bleibt, entschlossen sich Stadt und Bürgerverein in Absprache mit dem Kinder- und Jugendbeirat, das Gerät nunmehr auf dem ohnehin neu gestalteten Spielplatz an der Badeanstalt aufzubauen.

Reinfelds Kinderbeiratsvorsitzender Kevin André Paap (17) freut sich über die Spende des Bürgervereins, der über 1000 Euro zur Verfügung stellte. Der Beirat will sich in den nächsten Monaten intensiv mit der Aktion "Sicherer Schulweg" befassen. Hier gab es eine Befragung unter allen Schülerinnen und Schülern, die von der Stadtverwaltung jetzt ausgewertet wird. Langfristig plant der Beirat ein Musik-Festival, kurzfristig beteiligt er sich wieder an den Aktivitäten zum bevorstehenden Ferienpass.

Der Vorsitzende des Bürgervereins, Matthias Volquardts (39), der das Spielgerät jetzt offiziell übergab, lädt für den 24. April zur Jahresversammlung seines Vereines ein. Beginn ist um 20 Uhr im "Forsthaus Bolande".
"Der Bürgerverein kann auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2006 zurück blicken", freut sich der Vorsitzende. Mit über 270 Mitglierdern habe man den höchsten Mitgliederstand der vergangenen zehn Jahre erreicht, bilanziert Matthias Volquardts. Wesentlichen Anteil an dieser erfreulichen Entwicklung habe die gezielte Werbung beim Kinderstadtfest im vergangenen Juni, ist sich der Vorsitzende sicher. Dieses Großereignis für Kinder findet im zweijährigen Rhythmus statt, also erst wieder im kommenden Jahr.

Auf der Tagesordnung der Jahresversammlung stehen neben den Jahresberichten auch Vorstandswahlen, unter anderem der erste und zweite Vorsitzende, der Kassenwart sowie Beisitzer.