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Jive

Der Jive gehört zur Familie der Rock'n'Roll-Tänze. Der Jive wurde 1968 als fünfter Turniertanz bei den Lateinamerikanischen Tanzen aufgenommen.

Der Jive ist ein stationärer Tanz und wird am Platz getanzt. Wie in allen Lateinamerikanischen Tänzen wird jeder Schritt mit dem Ballen angesetzt, aber anders als bei den anderen Lateinamerikanischen Tänzen werden die Füße deutlich vom Boden abgehoben und bewusst von oben nach unten gesetzt ("gestempelt"). Die ersten beiden Schritte werden von beiden Tanzpartnern als rück - platz getanzt, danach folgt ein Wechselschritt (seit-schließ-seit), der eher stationär und sehr klein getanzt wird. 

Der Jive wird in entweder in offener Latein-Tanzhaltung oder in Doppelhandhaltung getanzt, das Tanzpaar steht frontal voreinander. Der Tanz zeichnet sich durch unterschiedlichste Drehungen und Wickelfiguren aus.

Der Jive wird zu "langsamer" Rock'n'Roll-Musik -mit ca. 128-176 Schlägen pro Minute (bpm)- getanzt, die einen mitreißenden, temperamentvollen, sehr lebendigen Charakter hat. Dieser wird u.a. durch die Betonung des zweiten und des vierten Taktschlages (Synkopen) erzielt.

 

Kurzgefasste Informationen:

Musik: 4/4-Takt, schnell, synkopisch, betont

Zählrhythmus: schnell-schnell-schnell und schnell-schnell und schnell
= Notenwerte 1/4 - 1/4 - 3/16 - 1/16 - 1/4 - 3/16 - 1/16 - 1/4

Tempo: 32-44 Takte pro Minute

Tanzhaltung: "Rock'n'Roll"-Tanzhaltung

Tanzrichtung: Bewegung am Platz

Start: Führende Person --> linker Fuß (Front in beliebiger Richtung), Folgende Person --> rechter Fuß (Rücken in beliebiger Richtung)

 

Musikstücke:

ABBA - Waterloo

Jim Croce - Bad, bad Leroy Brown

The Cure - Love Cats

Wham! - Wake me up, before you go-go

 

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