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Standard- und Lateintänze - was zeichnet sie aus?

 

Standardtänze

Zu den Standardtänzen gehören der Langsame Walzer, der Quickstep, der Slowfox, der Tango und der Wiener Walzer.

Gemeinsames Merkmal dieser Tänze ist die geschlossene Tanzhaltung. Bei den Schwungtänzen (Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Quickstep und Slowfox) legt die führende Person ("der Herr") seine rechte Hand mit geschlossenen Fingern auf den unteren Teil des linken Schulterblattes der folgenden Person ("der Dame"). Die linke Hand der folgenden Person wird auf dem rechten Oberarm der führenden Person platziert. Die rechte Hand der folgenden Person liegt in der linken Hand der führenden Person zwischen Daumen und Zeigefinger und wird von den Fingern der führenden Person umfasst. Sie wird im Idealfall in Augenhöhe der folgenden Person (bzw. des kleineren Tanzpartners) gehalten.

Die Tanzhaltung im Tango (Schreittanz) unterscheidet sich von der Haltung in den anderen Standardtänzen. Die rechte Hand der führenden Person liegt im Tango leicht unterhalb des Schulterblattes der folgenden Person und die Fingerspitzen reichen bis zum Rückgrat der geführten Person. Die linke Hand der folgenden Person greift etwas weiter um die führende Person herum und liegt waagerecht mit gestreckten Fingern an der Rückseite des rechten Arm der führenden Person.
Im Standard beginnt und endet ein Schritt in geschlossener Fußposition. 

Die Musik der Standardtänze ist überwiegend melodiebetont.

    

Lateinamerikanische Tänze

Zu den Lateinamerikanischen Tänzen zählen der Cha-Cha, der Jive, der Paso-Doble, die Rumba und die Samba. 

Die Lateinamerikanischen Tänze ähneln sich -mit Ausnahme des Paso Doble- sehr stark in ihrer Technik und ihren Tanzfiguren. 
Die Tanzpartner stehen in der Tanzhaltung der lateinamerikanischen Tänze etwas weiter auseinander als bei den Standardtänzen und i.d.R. frontal voreinander, allerdings bietet Latein -im Gegensatz zu den Standardtänzen- verschiedene Tanzhaltungen und offene Positionen an. 
Bis auf den Paso Doble weisen alle Lateinamerikanischen Tänze deutliche Hüftbewegungen auf.
Die Schritte gehen von offener zu offener Fußposition und werden -außer im Paso Doble- fast immer auf dem Fußballen angesetzt. 

Die Musik der Lateinamerikanischen Tänze ist überwiegend rhythmusbetont.